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Angler klagen gegen das Bundesamt für Naturschutz


Auf der Seite Anglerdemo.de ist am 13.02.2018 ein Beitrag erschienen, welchen wir gern teilen möchten:

- Presseinformation -
Angler klagen gegen das Bundesamt für Naturschutz

Am heutigen Montag, den 12. Februar 2018 wird der Hamburger Rechtsanwalt Prof. Dr. Holger Schwemer beim Verwaltungsgericht Schleswig Klage gegen die Einschränkungen für die Freizeitfischerei durch die am 27.09.2017 erlassene Verordnung über die „Festsetzung des Naturschutzgebietes Fehmarnbelt“ einreichen.

„Warum wird im Fehmarnbelt nur das Angeln verboten, während gleichzeitig nahezu alle anderen Nutzungsformen weiterhin erlaubt bleiben, das kann ich nicht nachvollziehen“, so Thomas Deutsch von der MS Einigkeit, dessen Betrieb, stellvertretend für alle betroffenen Angler und angeltouristischen Betriebe, gegen die Verordnung klagt.

Angeln stellt schon immer eine besonders naturverträgliche Nutzungsform der Natur dar, jedoch muss Angeln nach Auffassung des Bundesumweltministeriums so umweltgefährdend sein, dass es als nahezu einzige Nutzungsform in Teilen des neuen Naturschutzgebietes Fehmarnbelt verboten wird. Dort wo bis vor Kurzem deutsche Angler ihrem Hobby nachgegangen sind, können heute ungestört dänische Schleppnetzfischer Ihre Fänge einholen.

Der Abbau von Rohstoffen, die Öl- und Gasförderung durch Fracking, die Fischerei mit Schleppnetzen, die Schifffahrt oder der Bau von Absenktunneln sind deutlich weniger umweltschädlich als das Angeln, denn sie sind weiterhin erlaubt. Zudem bescheinigt das jetzt beklagte Bundesamt für Naturschutz gerade dem Fehmarnbelt einen guten bis sehr guten Erhaltungszustand und das, obwohl seit Jahrzehnten dort Angler auf Hochseeangelschiffen ihrem Hobby nachgehen.

Die Vertreter des Angeltourismus sind sich einig, dass Naturschutz für alle Angler selbstverständlich sein sollte, aber es sollte ein Naturschutz für den Menschen sein und nicht gegen die Menschen. Jede Einschränkung sollte nachvollziehbar und wissenschaftlich begründbar sein. Diese Begründung kann aber das Bundesumweltministerium bis heute nicht liefern und auch Wissenschaftler vom Thünen Institut für Ostseefischerei sahen in der Vergangenheit keinen Einfluss der Freizeitfischerei auf die Schutzziele bzw. die Erhaltung der Schutzgüter (Sandbänke, Riffe, Schweinswale) in Nord- und Ostsee.

„Eigentlich sollte die Verwaltung gute Argumente haben, wenn sie die Freiheit der Bürger mit einem Verbot einschränkt. Zumindest sollte erkennbar sein, dass durch das Verbot eine messbare Verbesserung des Erhaltungszustandes des Habitats/der Population eintritt. Im Fehmarnbelt ist es leider anders. Das ist eine unerträgliche Behördenwillkür. Was kommt als Nächstes? Ein Verbot des Segelns im Fehmarnbelt oder das Spazierengehen am Strand? Ein nachvollziehbarer wissenschaftlicher Nachweis ist ja anscheinend nicht mehr nötig. Es reicht alleine die Vermutung und der Wille, eine solche Entscheidung zu fällen“, so Lars Wernicke von der Initiative Anglerdemo.

Initiative Anglerdemo

 

Der Originalbeitrag kann unter dem folgenden Link erreicht werden: http://www.anglerdemo.de/index.php?cat=Start&file=Klage1.pdf

 

Tag der Gewässerpflege am 03.03.2018


Der Kreisanglerverband der Hansestadt Rostock(KAV) sowie der Landesanglerverband M/V (LAV) planen am 03.03.2018 einen Tag der Gewässerpflege.
An diesem Tag soll eine gemeinsame Müllbeseitigungs- und Uferberäumungsaktion an drei Teilabschnitten der Unterwarnow durchgeführt werden.
Diese Aktion bietet uns Anglern die Möglichkeit uns in der Öffentlichkeit zu präsentieren und eine positive Auswirkung zu erzielen, welche bei der Durchsetzung der Anliegen der Anglergemeinde gegenüber politischer Instanzen der Stadt und des Landes von Nutzen sein können.

Jeder Angelverein aus Rostock und Umgebung wird gebeten sich mit etwa 6 Teilnehmern zu beteiligen.

Wer Interesse hat sich zu beteiligen und etwas Gutes zu tun und dabei zu helfen die politischen Belange der Angler (was wohlgemerkt im Endeffekt jeden Angler betrifft) zu unterstützen, ist gern angehalten sich bei Belle zu melden.
Unser Verein wurde hierbei dem Teilabschnitt Oldendorfer Ufer (ab Überseehafen in Richtung Langenort - Bereiche Schilfgürtel, ehemaliger Fähranleger, Parkplatz) zugewiesen.

---> hier gibt es eine Karte des Einsatzgebietes

 

Eventuell anfallende Parkgebühren werden vom KAV bzw. LAV übernommen. Hierzu müssen die Parkscheine aufbewahrt werden. Selbiges versucht unser Vorstand derzeit mit den Mautgebühren für den Tunnel zu erzielen.

Offizieller Beginn des Einsatzes ist am 03.03.2018 9:30 Uhr, so dass wir uns bereits 9:00 Uhr am Parkplatz (ehemaliger Fähranleger) treffen. Die Aktion endet voraussichtlich gegen Mittag.

 

Auftakt 2018 - Back to the roots!


Nachdem das vergangene Jahr 2017 ein, um den Vorstandsvorsitzenden zu zitieren, "Seuchenjahr" gewesen ist, welches ungeeignetem Wetter- und Klimaverhältnissen, minderen Fangquoten sowie diverser unvorhergesehenen interner Ereignisse geschuldet ist, hat zwischenzeitlich das Jahr 2018 begonnen.

Wir hoffen sehr, dass 2018 für jeden ein besseres Jahr wird und die temporär eher doch bedrückenden Ereignisse des Jahres 2017 der Vergangenheit angehören.

Nun wollen wir positiv vorausschauen und 2018 einiges ändern, um prophylaktisch zu agieren und entgegenzuwirken.

Auf der Mitgliederhauptversammlung am 28.01.2018, welche unter dem Motto "Back to the roots!" stand, wurden hierzu einige wichtige Punkte besprochen, diskutiert, abgestimmt und beschlossen.

Einer der Punkte war die Erkenntnis, dass scheinbar nicht jedes Mitglied eine Einladung zu der Mitgliederhauptversammlung erhalten hat, andere dafür mehrere.

Die Mitglieder, welche keine Einladung auf postalischem oder elektronischem Wege (E-Mail) erhalten haben möchten wir bitten sich beim Vorstand zu melden, damit wir den Grund ausfindig machen und ggf. die Daten noch einmal abgleichen können, damit ein solches Unterfangen nicht noch einmal vorkommt.

Des Weiteren stand die Überlegung an, dass in Zukunft die Mitgliedsbeiträge nur noch an voraussichtlich 4 Terminen im Jahr zahlbar sein werden. Ob auch Eintritte neuer Mitglieder davon betroffen sein werden oder ob diese einmalig die Gelegenheit haben werden zum Beitritt den Beitrag zu entrichten steht ebenfalls noch nicht fest. Hierzu wird es jedoch weitere Informationen geben, sobald es hierzu eine Entscheidung geben sollte.

Eine weitere Maßnahme, welche ab 2018 stattfinden wird, ist die Wiedererstellung des Informationsflusses sowie des Vereinsgedanken.

Aus diversen Gründen sind diese in der Vergangenheit etwas eingerostet und benötigen eine Generalüberholung.

Steffen Sandow wird sich ab sofort bemühen die Internetseite mit Informationen zu versorgen.

Hierzu sind auch gern Berichte von privaten Angelausflügen von Vereinsmitgliedern gern gesehen.

Die Veranstaltungen werden im gleichen Zuge auf die Ursprünglichen 11 Veranstaltungen (inkl. 2 Plan-Umwelttage) reduziert und gelten sowohl für die Jugend als auch die ältere Generation. Somit kann ein Austausch der Generationen stattfinden und es können sowohl die Erwachsenen von der Jugend als auch anders herum eventuell etwas Neues dazu lernen.

 

In diesem Sinne allen ein erfolgreiches Angeljahr 2018

 

Terminänderungen für Jugendgruppe


 

Aus beruflichen Gründen müssen wir leider den kommenden Workshop (11.03.2015) ersatzlos streichen.Das Anangeln und der dazugehörige Workshop verschieben sich um eine Woche nach vorne. Der neue Termin für den Workshop ist jetzt der 15.04.2016 um 16:30 Uhr und am Samstag, den 16.04.2016 findet unser Anangeln statt. Der Treffpunkt und die Uhrzeit bleiben unverändert.

 

Jugendveranstaltungen 2. Halbjahr 2015


Sommercamp in Triebes

Vom 18.07. - 25.07. fand in Triebes / Thüringen auf dem Gelände unseres Partnervereins  AV 1955 Triebes unser Somnmercamp statt. 19 Kinder und Jugendliche sowie 8 Betreuer verbrachten gemeinsam mit Thüringer Jugendlichen eine Woche auf dem Vereinsgelände des AV 1955 West.
Zu den Höhepunkten der Woche gehörten das Angeln an der weißen Elster und ein Schnupperangeln mit  Förderschüler  aus Zeulenroda.

Aber nun von Anfang an. Nach 4,5 h Anfahrt erreichten wir unser  Zielort und wurden von unseren Thüringer Freunden herzlich empfangen.  Nach Aufbau unserer Zelte gab es reichlich Roster vom Grill. Nach einer kurzen Einweisung, konnte sich jeder seinen Angelplatz aussuchen und den Tag beim Fischen ausklingen lassen.
Neben mehreren Veranstaltungen ist das Angeln mit den Förderschülern herauszuheben. Hier möchte ich mich besonders bei Felix (Dödel), Erik ( Buki), Erik Bi, Sandro, Martin (Rolli) und Steven bedanken. Jeder von ihnen nahm einen Schüler an seine Seite und gemeinsam fuhren wir zum Badeteich. Den Thüringer Schüler war die Aufregung anzumerken. Insgesamt wurden hier 3 Karpfen, 2 Karauschen und eine Menge kleinerer Fische gefangen. Der Spaß war allen anzusehen.

 

Ein weiteres Highlight war das Angeln an der Weißen Elster. Geangelt wurde mit der Fliegenrute und mit der Spinnrute. Neben einigen kleinen Forellen konnte Phillipp mit einem  kleinen Blinker 2 Forellen von 40 und 39 cm anlanden.



Der Hauptfisch im Camp war dennoch der Karpfen.  Davon gab es reichlich. Insgesamt wurden ca. 80 verwertbare Karpfen in dieser Woche gefangen. Felix konnte mit 63 cm und ca. 8 Pfund den größten Karpfen aus dem Stau ziehen.



Insgesamt können wir ein positives Fazit unseres Camps ziehen und freuen uns schon auf das nächste Jahr. Dann geht es wieder nach Schönebeck an die Elbe.

Nach unserem Sommercamp ging es mit diversen Workshops und Angelveranstaltungen weiter. Zunächst musste unser Nachtangeln verschoben werden. Es fand erst am 26.09.2015 statt. Mit 6 Jugendlichen und 3 Betreuern fuhren wir an die Warnow nach Rühn. Das Wetter spielte mit, aber der Aal nicht. Gefangen wurden Weißfische und kleinere Barsche.

Am 03.10.2015 fuhren wir mit 8 Jugendlichen an die Recknitz zum Raubfischangeln. Auch hier konnten wir keine verwertbaren Fische anlanden. Neben kleineren Barschen wurden 2 untermaßige Hechte gefangen.


Unsere letzte Angelveranstaltung 2015 fand am 14.11. in Warnemünde statt. Mit 7 Jugendlichen und 2 Betreuern ging es zum ehemaligen Fähranleger nach Warnemünde. Zielfisch waren hier Plattfische, Dorsche und Wittlinge. Mit der Dämmerung kamen auch schon die ersten Bisse. Insgesamt wurden 30 Wittlinge, 9 Plattfische und einige kleinere Dorsche gefangen.

Am 04.12.2015 trafen uns in der Angelschule zur Weihnachtsfeier. Mit reichlich Essen und Trinken wurde noch einmal  das vergangene Angeljahr ausgewertet.
Mit Videos von Matze Koch haben wir uns auf ein hoffentlich erfolgreiches Angeljahr 2016 eingestimmt.

Holger Barthel
Jugendwart AV Rostock - West
PS: Aufgrund von technischen Problemen an meiner Kamera existieren von den letzten Veranstaltungen leider keine Bilder.

 
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